Leistungen nur auf Antrag

Jederzeit formlos möglich

Leistungen müssen grundsätzlich beantragt werden. Hierum müssen Sie sich grundsätzlich selbst kümmern, weil er Ihnen nicht automatisch zugesendet wird. Für den Antrag ist keine Form vorgeschrieben. Auch ein mündlicher Antrag ist wirksam. Allerdings müssen Sie anschließend ein Antragsformular ausfüllen. Es ist besonders ratsam, Antrag und Unterlagen dem Jobcenter so zukommen zu lassen, dass Sie den Zugang nachweisen können. Hierfür trifft Sie die Beweislast.

Tip vom Fachanwalt

Wie kann ich den Zugang nachweisen?

Sämtliche Dokumente, insbesondere Mietverträge, Verdienstbescheinigungen, Widersprüche und ähnliches so an das Jobcenter senden, dass der Zugang auch nachgewiesen werden kann. Am besten erfolgt dies durch einen Boten. Fertigen Sie von allen Dokumenten eine Kopie für Ihre eigenen Unterlagen an. Lassen Sie den Boten auf den Kopien bestätigen, wann, wie und wo er die Unterlagen beim Jobcenter eingeworfen hat. Wichtig: Der Bote darf weder der Antragsteller noch ein Mitglied der Bedarfsgemeinschaft sein.

Tip vom Fachanwalt

Wo soll ich den Antrag stellen?

Wenn Sie nicht wissen, ob für ihre Leistungen Jobcenter, Wohngeldstelle, Sozialamt oder Arbeitsamt zuständig sind, dann stellen Sie bei allen in Betracht kommenden Behörden ihre Anträge. Somit kann es nicht passieren, dass eine Antragsfrist versäumt wird.

 
Rechtsanwalt Marco Rath
Graf-Adolf-Straße 80, 40210 Düsseldorf | Telefon: 0211 / 355 83 14 | E-Mail: Rechtsanwalt-Rath@Recht-Fordern.de
Design und Webservice by bense.com | Impressum | Datenschutzerklärung | Sitemap | Suche